Benitochromis - Arten
Erstbeschreibung:
Lamboj 2001
Verbreitung:
Nigeria bis Gabun
Futter
Allesfresser mit Tendenz zur tierischen Nahrung
Aussehen und Form:
Alle Benitochromis - Arten haben einen mäßig hochrückigen, jedoch seitlich abgeflachten Körper. Anton Lamboj schreibt von einem "eiförmigen" Körperbau. Hier erinnert der Benitochromis an die Körperform von kräftigen Pelvicachromis - Arten, jedoch deutlich höher. Alle Benitochromis haben einen Kiemendeckelfleck, welcher mal mehr oder weniger gold umrandet ist.
Geschlechtsunterschiede:
Allgemein ist es bei den Benitochromis - Arten nicht einfach die Geschlechter zu unterscheiden. Erst nach Eintritt in die Geschlechtsreife wird dies möglich. Hier sind die Weibchen etwas runder und haben einen volleren Bauch. Die Bauchregion des Weibchen kann sich dann leicht roas bis rot eingefärben. Bei den Männchen erkennt man dann etwas länger ausgezogene Rücken- und Afterflossen.
Soziales Verhalten:
Die Benitochromis - Arten sollen sehr friedlich sein und sich sehr gut in ein westafrikanisches Gesellschaftsaquarium einfügen. Wichtig ist jedoch eine relativ große Grundfläche. Hier empfehle ich Aquarien ab 120 x 50 cm. Dabei ist eine Gruppenhaltung anzustreben, um die Paarfindung zu unterstützen. Innerartlich sollen die Benitochromis - Arten doch recht aggressiv auftreten.
Zucht:
Alle Benitochromis sind typische Maulbrüter. Normaler Weise trägt das Weibchen die Eier ca. 21 Tage. Bei einigen Arten kann man eine Übergbe der Eier und Brut an das Männchen beobachten. Dies geschieht teilweise sehr spontan und ist in wenigen Minuten abgeschlossen. Nach dem Entlassen wird die Brutpflege schnell eingestellt. Eine vorherige Überführung in ein entsprechendes Zuchtaquarium ist ratsam. Die Brut wächst rasch heran. Voraussetzung ist eine gute Fütterung und regelmäßigem Wasserwechsel.