Chromidotilapia nana

Erstbeschreibung:
Lamboj 2003

Herkunft
Gabun

Grösse
8 cm (Weibchen etwas kleiner)

Aquarium
120 cm

Futter
Allesfresser, Kleinstorganismen wie Garneleneier, Insektenlarven. Detritus gehört ebenfalls zur Nahrungspalette.

Geschlechtsunterschiede
Die Männchen werden etwas größer und haben länger ausgezogene Rücken-, After- und Brustflossen. Die Weibchen bleiben etwas kleiner und wirken kompakter. Die unpaarigen Flossen sind nicht so stark spitz zulaufend. Die Bauchlinie der Weibchen ist etwas rundlicher.

Soziales Verhalten
Innerartlich recht aggressiv. Anderen Aquarienbewohnern gegenüber jedoch recht friedlich gesinnt. Nach dem finden einzelner Paare, sollte man die verbleibenden Artgenossen entfernen, um evt. Verlusten vorzubeugen. Das Aquarium sollte recht groß gewählt werden. Auch sollte man eine gute Strukturieung einbringen und mit Pfalnzen und Dekoration für sichtbare Reviergrenzen sorgen. Die Paare gehen keine starke Bindung ein.

Vergesellschaftungstipps
Kann mit anderen Westafrikanern vergesellschaftet werden. In zu kleinen Aquarien ist der Chromidotilapia nana relativ durchsetzungsstark und wirkt etwas ruppig.

Zucht
Maulbrüter. Die Weibchen nehmen die Eier als erstes auf. Die Übergaben der Eier auf das andere Geschlecht erfolgt in täglichen Abständen. Nach dem Freischwimmen werden die Jungfische noch für einige Wochen in der Nacht oder bei Gefahr ins Maul aufgenommen.

Besonderheiten;
Chromidotilapia nana ist die kleinste bekannte Art der Chromidotilapia. Der kopf wirkt gegenüber dem Körperrecht groß. Eine Haltung in kleinen Gruppen ist anzuraten.