Hemichromis frempongi
Erstbeschreibung:
Loiselle 1979
Herkunft:
Ghana, Lake Bosumtwe
Größe:
max. 25 cm (Weibchen wenig kleiner)
Geschlechtsunterschiede:
Weibchen bleiben ein wenig kleiner und haben eine rundere Bauchlinie. Die Männchen wirken kräftiger, werden größer und haben eine spitzer auslaufende Rücken- und Afterflosse. Männchen und Weibchen sind in der Balz fast gleich intensiv gefärbt.
Futter:
Allesfresser. Sie nehmen Lebend-, Frost- und Trockenfutter. Jedoch hauptsächlich tierische Kost (Fische, Garnelen).
Aquarium:
ab 200 cm
Wasserwerte:
sehr flexibel, jedoch scheinen Hemichromis frempongi ein härteres Wasser besser zu vertragen. Ein sehr sauberes Wasser (regelmäßige Wasserwechsel - wöchentlich 40-50%) ist natürlich Voraussetzung.
Sozialverhalten:
Die Fünffleckencichliden können sehr ruppige Gesellen werden. Hier sollten in sehr großen Aquarien, gleichgroße und durchsetzungsstarke Fische vergesellschaftet werden. Die Revieraufteilung sollte deutlich mit Steinaufbauten abgegrenzt sein.
Zucht:
Offenbrüter mit relativ großen Gelegen, deren Jungfische nach ca. 3-4 Tagen schlüpfen und nach weiteren 4-5 Tagen aufschwimmen. Gemeinsame intensive Brutpflege, wobei die Reviere sehr sehr groß ausfallen können. Die Jungfische bleiben bis ca. 3 cm in elterlicher Betreuung. Anschließend ziehen die Jungen in kleinen Gruppen durch das Aquarium. Mit 10 cm werden die Jungen wiederum geschlechtsreif, was zu starken Streitereien führen kann. Bis hin zu Verlusten unter den Nachzuchten.
allgemeiner Hinweis:
Hemichromis frempongi ist eine Art von drei Fünffleckenbuntbarschen aus der Gattung der Hemichromis. Man kann Ihn relativ leicht von den anderen Unterscheiden. Der Hemichromis frempongi hat auf den Flanken 5 deutliche schwarze Flecken. Das sichtbare Augenband scheint bei Hemichromis fasciatus zu fehlen. Zwischen den großen Flecken im Vorderkörper sind keine kleinen schwarze Punkte sichtbar. Die rötliche Bauchregion, bei geschlechtsreifen Tieren, ist höher als bei Hemichromis fasciatus. Die Jungtiere haben keine Flecken, sondern eher schwarze senkrechte Binden, welche sich nach und nach zu Flecken verkürzen.