Nanochromis sp.Bamanja
Erstbeschreibung:
???
Verbreitung:
Demokratische Republik Kongo,
Volksrepublik Kongo
Größe:
Männchen ca. 7 cm, Weibchen ca. 5 cm
Geschlechtsunterschiede:
Männchen größer. Die Rückenflosse und Afterflosse sind spitzer und länger ausgezogen. Weibchen bleiben deutlich kleiner, sind rundlicher und haben weniger ausgezogene Flossen. Weibchen bekommen in der Laichreife und in der Balz einen rötlichen Bauch.
Futter:
Allesfresser: Lebend-, Frost- und Trockenfutter. Auch Gemüse wird bereitwillig genommen.
Aquarium:
Als Paar ab 80cm, in Vergesellschaftung ab 100cm
Verhalten:
Sehr verträglich gegenüber anderen Fischen und Cichliden. Somit ist der Nanochromis sp.Bamanja nicht nur für Artaquarien, sondern auch für das Gesellschaftsaquarium geeignet. Man sollte die Fische in kleineren Gruppen vergesellschaften. Bei den Beifischen sollte man auf Verträglichkeit achten, da die Nanochromis sp.Bamanja anderenfalls durch die Aggessivität der anderen Fische enormen Stress haben und somit Krankheitsanfällig werden. Auch sollte man unbedingt für weiches und sauberes Wasser sorgen. In härterem Wasser sind die Nanochromis sp.Bamanja nicht sehr stabil und eine Vermehrung wird schwer zustande kommen.
Zucht:
Nanochromis sp.Bamanja ist ein typischer paarbildender Höhlenbrüter. Dabei sollten Höhlen mit sehr kleinen Eingängen gewählt werden. Hier sollten die ausgewachsenen Tiere kaum durch die Öffnung passen. Die Brutpflege wird vom Weibchen ausgeführt. Das Männchen übernimmt die Revierpflege. Nach ca. 3-4 Tagen schlüpfen dann die kleinen Larven, welche in kleineren Gruben eingebettet werden. Das Wachstum der nach weiteren 5 Tagen aufschwimmenden Jungfischen ist relativ langsam.
Besonderheiten:
Nanochromis sp.Bamanja wird derzeit mit Nanochromis sp.Makoua und Nanochromis sp.Genema gleichgestellt. Hier werden nur verschiedene Farbvarianten vermutet. Ob es sich bei den drei Arten um Populationen oder eigenständige Arten handelt, wird die Zukunft herausstellen.