Nanochromis

Erstbeschreibung:
Pellegrin 1904

Verbreitung:
Die Nanochromis sind im gesamten Kongosystem heimisch.
Laut Anton Lamboj werden die beiden Kongorepubliken genannt.
Weiterhin auch die Zentralafrikanische Republik.

allg.Informationen:
Bei den Nanochromis handelt es sich um klein bleibende schlanke Zwergbuntbarsche.
Die Typusart ist der
Nanochromis nudiceps.

Geschlechtsunterschiede:
Die Männchen werden bei allen Nanochromisarten etwas größer. Die Rückenflosse und Afterflosse sind spitzer und länger ausgezogen. Weibchen bleiben deutlich kleiner, sind rundlicher und haben weniger ausgezogene Flossen. Weibchen bekommen in der Laichreife und in der Balz eine intensive Bauchfärbung.

Verhalten:
Sehr verträglich gegenüber anderen Fischen und Cichliden. Somit sind die Nanochromis - Arten nicht nur für Artaquarien, sondern auch für das Gesellschaftsaquarium geeignet. Man sollte die Fische in kleineren Gruppen vergesellschaften. Bei den Beifischen sollte man auf Verträglichkeit achten, da die Nanochromis - Arten anderenfalls durch die Aggessivität der anderen Fische enormen Stress haben und somit Krankheitsanfällig werden.

Zucht:
Nanochromis sind typische paarbildende Höhlenbrüter. Dabei sollten Höhlen mit sehr kleinen Eingängen gewählt werden. Hier sollten die ausgewachsenen Tiere kaum durch die Öffnung passen. Die Brutpflege wird vom Weibchen ausgeführt. Die Männchen übernehmen die Revierpflege. Nach ca. 3-4 Tagen schlüpfen dann die kleinen Larven, welche in kleineren Gruben eingebettet werden. Das Wachstum der nach weiteren 5 Tagen aufschwimmenden Jungfischen ist relativ langsam.