Oreochromis mossambicus

Erstbeschreibung:
Peters 1852

Verbreitung:
Sambesi, Südafrika, Ostafrika,
ausgesiedelt in die USA und nach Asien

Größe:
Männchen ca. 30 cm, Weibchen ca. 25 cm

Geschlechtsunterschiede:
Weibchen bleiben wesentlich kleiner. Mänchen werden größer und haben etwas länger ausgezogene Rücken- und Afterflossen. Sonst ist eine Geschlechtsunterscheidung recht schwierig.

Futter:
Oreochromis mossambicus ist wohl ein Allesfresser. Hier wird hauptsächlich pflanzliche Kost genommen. So werden teilweise auch Algen und niedere Pflanzen gefressen. Weiterhin werden kleine Wirbellose genommen.

Aquarium:
Als Paar ab 200cm, in Vergesellschaftung ab 250cm

Verhalten:
Oreochromis mossambicus ist in der Aquaristik ein selten bis garnicht gepflegetes Tier. Dabei soll Oreochromis mossambicus keine Ansprüche an die Wasserqualität stellen. Die innerartliche Aggression soll gering sein. Das Aquarium sollte gut sehr groß und gut strukturiert sein.

Zucht:
Oreochromis mossambicus sind wohl ein Maulbrüter im weiblichen Geschlecht, mit geringer Paarbindung. Die Eizahlen sollen wohl sehr groß sein. Die Zeitigungsdauer beträgt hier ca. 14 Tage. Anschließend schwimmen die Jungfische frei. Nun werden die Jungfische noch einige Tage bei Gefahr aufgenommen.

Besonderheiten:
Oreochromis mossambicus ist sehr anpassungsfähig. Einmal sind sie sehr tolerant gegenüber den Temparaturen und zweitens passen sich die Oreochromis mossambicus im gewissen Sinne der Aquariumgröße an. Hier bleiben die Tiere in zu kleinen oder überbesetzten Aquarien deutlich kleiner. Wobei die Nachzuchten in widerum größeren Aquarien ihre vollständige Endgröße erreichen können.
Oreochromis mossambicus scheint wohl auch zur Hybridisierung zu neigen. Hier wurden in Freilandteichen schon Kreuzungen zwischen Oreochromis mossambicus, Oreochromis urolepis und Oreochromis niloticus entdeckt. Im Labor konnte man Kreuzungen zwischen Oreochromis mossambicus und Sarotheron und Tilapia verzeichnen. Letztere haben jedoch eine starkt verminderte Fortpflanzungsfähigkeit.