Parananochromis gabonicus
Erstbeschreibung:
Trewavas 1903
Verbreitung:
Gabun
Größe:
Männchen ca. 10 cm, Weibchen ca. 8 cm
Geschlechtsunterschiede:
Weibchen bleiben wesentlich kleiner und bekommen in der Geschlechstreife einen roten bis lila gefärbte Bauchregion. Mänchen werden größer und haben länger ausgezogene Rücken- und Afterflossen.
Futter:
Parananochromis gabonicus ist ein Allesfresser. Hier wird hauptsächlich tierische Kleinkost genommen. Darunter zählen Insektenlarven usw. Dennoch nehmen Parananochromis auch pflanzliche Kost zu sich. So werden teilweise auch Algen und niedere Pflanzen gefressen.
Aquarium:
Als Paar ab 100cm, in Vergesellschaftung ab 120cm
Verhalten:
Parananochromis gabonicus ist in der Aquaristik wenig bekannt. Dennoch soll der Parananochromis höhere Ansprüche an die Wasserqualität stellen und nich gerade leicht zu pflegen sein. Eine Haltung in kleinen Gruppen ist anzustreben. Die innerartliche Aggression soll gering sein. Das Aquarium sollte gut strukturiert sein.
Zucht:
Parananochromis sind Höhlenbrüter mit geringer Paarbindung. Tendenzen zum Offenbrüter sollen wohl schon beobachtet worden sein. Die Gelege sind relativ umfangreich. Dabei durchbrechen die Larven die Eihülle nach ca. 3-4 Tagen. Nach weiteren 4-5 Tagen schwimmen die Jungfische auf. Ab hier verteidigen beide Geschlechter die Brut sehr intensiv. Die Brutpflege hält nun relativ lange an. Wobei 1-2 Monate vergehen können bis die Brutpflege nachlässt.
Besonderheiten:
Parananochromis sollten bei niedirgeren Temperaturen gehalten werden. Hier werden Angaben zwischen 22-24°C gemacht. Ab 25°C sollen die Parananochromis doch recht anfällig auf Krankheitserreger ureagieren und relativ kurz in unseren Aquarien verweilen (Kurzlebigkeit).