Pelvicachromis rubrolabiatus

Synonym:
Pelvicachromis sp."Bandi II"

Erstbeschreibung:
Lamboj 2004

Verbreitung:
Guinea

Größe:
Männchen ca. 10 cm, Weibchen ca. 7 cm

Geschlechtsunterschiede:
Männchen größer und mit mehr Blauanteil im Kopfbereich. Die Rückenflosse und Afterflosse sind spitzer und länger ausgezogen. Weibchen deutlich intensiver gefärbt. Meist haben die Weibchen eine deutlich rosa eingefärbte Bauchregion. Weiterhin ist die Bauchlinie der Weibchen deutlich voller und im oberen hinteren Teil der Rückenflosse befindet sich ein schwarzer Fleck. Die Weibchen bleiben deutlich kleiner.

Futter:
Allesfresser à Lebend-, Frost- und Trockenfutter. Auch Gemüse werden bereitwillig genommen.

Aquarium:
Als Paar ab 100cm, in Vergesellschaftung ab 120cm

Verhalten:
Wie alle Pelvicachromis - Arten -->
Halterung sollte Paarweise erfolgen. Gegenüber gleich geschlechtigen Artgenossen bisweilen relativ aggressiv. Andere Fischarten lässt der relativ friedliche Fisch in Ruhe und kann mit Friedfischen, wie Salmlern oder Barben vergesellschaftet werden. Ein Teilwasserwechsel von 40% mit Temperaturabfall um ca. 2-3°C ist förderlich für die Eiablage. In zu kleinen Aquarien ist der Pelvicachromis rubrolabiatus sehr schreckhaft und zieht sich in das Pflanzendickicht zurück.

Zucht:
Typischer Höhlenbrüter, welcher Höhlen mit nur einem sehr kleinen Eingang bevorzugt. Das Weibchen bringt die Jungfische nach dem Schlupf in Gruben unter. Die erste Grube wird meist in der Höhle angelegt. Typisches Eltern Pflegeverhalten. Das Weibchen bewacht die Brut und das Männchen das Revier. Kann teilweise sehr aggressiv werden bei der Revierverteidigung.

Beschreibung:
Der Pelvicachromis rubrolabiatus ist wiederum ein sehr schöner Pelvicachromis. Man sollte auf Artenreinheit achten und eine zuchtrelevante Vergesellschaftung mit anderen Pelvicachromis - Arten vermeiden.