Sarotherodon melanotheron
Erstbeschreibung:
Rüppel 1852
Derzeit sind 5 Unterarten bekannt
1.Unterart
Sarotherodon melanotheron heudelotii
Erstbeschreibung:
Dumeril 1858
Verbreitung:
Guinea - Senegal
meist in Brackwassergebieten
Größe:
Beide Geschlechter werden ca. 30 cm
Aquarium:
Als Paar ab 200 cm, in Vergesellschaftung ab 250 cm
2.Unterart
Sarotherodon melanotheron leonensis
Erstbeschreibung:
Thys van den Audenaerde 1971
Verbreitung:
Liberia, Sierra Leone
meist in Brackwassergebieten
Größe:
Beide Geschlechter werden ca. 22 cm
Aquarium:
Als Paar ab 150 cm, in Vergesellschaftung ab 200 cm
3.Unterart
Sarotherodon melanotheron melanotheron
Erstbeschreibung:
Rüppel 1852
Verbreitung:
West- und Zentralafrika
bis in die Brackwassergebiete
Größe:
Beide Geschlechter werden ca. 30 cm
Aquarium:
Als Paar ab 200 cm, in Vergesellschaftung ab 250 cm
4.Unterart
Sarotherodon melanotheron nigripinnis
Erstbeschreibung:
Guichenot 1859
Verbreitung:
Zentralafrika
bis in die Brackwassergebiete
Größe:
Beide Geschlechter werden ca. 20 cm
Aquarium:
Als Paar ab 150 cm, in Vergesellschaftung ab 200 cm
5.Unterart
Sarotherodon melanotheron paludinosus
Erstbeschreibung:
Trewavas 1983
Verbreitung:
Senegal
Größe:
Beide Geschlechter werden ca. 15 cm
Aquarium:
Als Paar ab 100 cm, in Vergesellschaftung ab 150 cm
Geschlechtsunterschiede:
leicht zu unterscheiden. Weibchen sind etwas kräftiger. Deutliches Unterscheidungsmerkmal sind die Kiemendeckel. Hier haben die Männchen eine gelbliche, die Weibchen eine rosa Färbung.
Futter:
Allesfresser, jedoch am liebsten pflanzliche Kost. Zupft gerne an weichen Pflanzenteilen herum. Gerne auch an jungen Trieben.
Verhalten:
Nicht leicht zu vergesellschaftender Fisch, der in einer Gruppe gehalten werden sollte. Dabei ist sein Territoialverhalten sehr ausgeprägt. Die Weibchen sind hier die dominierenden Geschlechter, welche unbedingt in der Überzahl gehalten werden sollten.
Zucht:
Maulbrüter im männlichen Part. Entgegen der Literatur doch recht einfach. Die Männchen nehmen nach der Eiablage und Befruchtung die Eier auf und tragen die Jungfische ca. 15 Tage im Maul. Danach werden sie entlassen und die Brutpflege erlischt. Will man die Jungfische aufziehen so empfiehlt sich schon vorher ein übersetzen in ein Aufzuchtaquarium wo die, schon relativ großen Jungfische mit Flockenfutter relativ gut abwachsen.
Besonderheiten:
Sarotherodon melanotheron gibt es in verschiedenen Varianten, wobei der Sarotherodon melanotheron melanotheron der attraktivste seiner Art ist. Er ist im Aquarium meist silber bis gelblich gefärbt, wobei ein leicht bläulicher Schimmer seinen Rücken ziert. Seine Kehle ist meist intensiv schwarz gefärbt, was im wohl bei seiner Namensgebung geholfen hat.
Leider werden die pflegeleichten Sarotherodon Arten viel zu wenig importiert. Somit bleiben aquaristische Beobachtungen aus. Hier sind die Großhändler gefragt alle West- und Zentralafrikanischen Fische mehr publik zu machen.
