Serranochromis angusticeps
Erstbeschreibung:
Boulenger 1907
Verbreitung:
Angola, Sambesi, Sambia, Simbabwe, Volksrepublik Kongo
Größe:
Männchen ca. 40 cm, Weibchen ca. 35 cm
Geschlechtsunterschiede:
Männchen größer incl. gattungstypischen Eiflecken. Weibchen bleiben deutlich kleiner. Meist haben die Mänchen eine stärkere Beflossung.
Futter:
Hauptsächlich auf tierischer Basis. Hier werden gerne Fische (Barben) gefressen.
Aquarium:
Als Paar ab 900 Liter, in Vergesellschaftung ab 1000 Liter.
Verhalten:
Aquaristisch liegen derzeit keine bis sehr wenige Kenntnisse vor. Dies liegt wohl daran das diese Fische sehr groß werden und bedingt durch Ihr großes Maul, als Fischräuber eingestuft werden können. Bekannt ist weiterhin das diese Tiere hauptsächlich in der Dämmerung und Nachts auf Beutefang gehen. Vorwiegend werden Welse gefressen, was eine Vergesellschaftung erschwert.
Vermehrung:
Serranochromis angusticeps ist ein Maulbrüter mit relativ großen Eizahlen. Eine Paarbindung konnte bisher gut beobachtet werden. Hier trägt das Weibchen die Eier. Nach dem Freischwimmen beteiligen sich beide Geschlechter an der Brutpflege.
Weitere Erkenntnisse über Tragzeit und Brutpflegeverhalten liegen nicht vor. Nur das die Vermerhung zwischen September und Februar erfolgt.
Besonderheiten:
In den Heimatländern werden Serranochromis sehr gerne beangelt und stehen somit als Nahrungsquelle zur Verfügung. Bis auf Serranochromis robustus, werden kaum andere Arten eingeführt. Es sei denn sie gelangen als Beifänge in Einzelstücken in unsere Aquarien.
Eine ordentliche Pflege gelingt nur in sehr sehr großen Aquarien, welche in relativ seltenen Maße zur Verfügung stehen.