Steatocranus glaber
Erstbeschreibung:
Roberts & Stewart 1976
Verbreitung:
Demokratische Republik Kongo, Kongosystem in der Nähe von Inga
Größe:
Männchen ca. 10 cm, Weibchen ca. 8 cm
Geschlechtsunterschiede:
Männchen größer und kräftiger. Die Rücken- und Afterflosse sind etwas spitzer, der Kopf etwas bulliger. Beim Männchen ist eine leichte Stirnwöbung erkennbar. Die Weibchen bleiben wesentlich kleiner. Der Kopf wirkt weicher und leicht spitzer. Sonst dem Steatocranus casuarius sehr ähnlich. Nur die Kopfpartie und die Lippen lassen einen Unterschied erkennen. Dabei wirken die Lippen deutlich größer und wulstiger.
Futter:
Steatocranus glaber ist ein guter Kieselalgenvernichter. Er frisst jedoch auch jegliche Art von Kleinstnahrung. Im Aquarium ist er sehr genügsam und an fast jedes Futter zu gewöhnen.
Aquarium:
Als Paar ab 100cm, in Vergesellschaftung ab 150cm
Verhalten:
Sehr verträglich gegenüber anderen Fischen und Cichliden. Somit ist der Steatocranus glaber nicht nur für Artaquarien, sondern auch für das größere Gesellschaftsaquarium geeignet. Man sollte die Fische in kleineren Gruppen vergesellschaften. Anderenfalls können die Tiere sehr schreckhaft bzw. ängstlich sein. Auch eine Paarfingung wird sonst erschwert. Wichtig ist eine gute Strukturierung des Aquarium. Die innerartliche Aggressivität soll doch recht hoch sein. Somit sollten Höhlen im hohen Maß vorhanden sein.
Zucht:
Steatocranus glaber ist ein sehr selten epflegter Steatocranus. Somit ist wenig bis garnichts über die Vermehrung bekannt. Dennoch kann man davon ausgehen das auch der Steatocranus glaber ein paarbildender Höhlenbrüter ist. Wenn man die Vertreter der Gattung ansieht, so werden hier wenig Abweichungen erwartet.
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